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Reichweite

Podcast Reichweite erhöhen: Was wirklich mehr Hörer bringt

„Wie bekomme ich mehr Hörer für meinen Podcast?“ Diese Frage stellen sich irgendwann fast alle Podcaster. Und sie ist berechtigt.

Denn selbst die beste Podcastfolge kann ihre Wirkung nicht entfalten, wenn niemand weiß, dass sie existiert.

Trotzdem solltest du gerade bei einem Business-Podcast zwischen zwei Dingen unterscheiden: mehr Reichweite und relevante Reichweite.

Warum mehr Downloads nicht automatisch mehr Erfolg bedeuten

Downloads sind eine wichtige Kennzahl für deinen Podcast. Sie zeigen dir aber nicht die ganze Geschichte.

Angenommen, dein Podcast erreicht jeden Monat Tausende Menschen – aber kaum jemand davon gehört zu deiner eigentlichen Zielgruppe. Dann hast du Reichweite, aber noch lange keinen erfolgreichen Marketingkanal.

Für einen Business-Podcast ist deshalb mindestens genauso wichtig: Wer hört dir zu?

1. Wähle Themen, nach denen deine Zielgruppe wirklich sucht

Reichweitenaufbau beginnt nicht erst mit der Vermarktung. Er beginnt mit dem Thema.

Statt „Was könnte ich diese Woche aufnehmen?“ frag dich: „Welche Frage beschäftigt meine Wunschkunden gerade so sehr, dass sie auf diese Folge klicken würden?“

Je konkreter das Problem, desto relevanter wird deine Folge.

2. Formuliere Podcasttitel für deine Hörer

Kreative Titel können schön klingen. Aber versteht jemand, der deinen Podcast noch nicht kennt, sofort, worum es geht?

Ein guter Folgentitel erzeugt Interesse und macht gleichzeitig den Nutzen oder das Thema deutlich. Das hilft deinen Hörern bei der Entscheidung, ob die Folge für sie relevant ist. Und es kann dazu beitragen, dass deine Inhalte über Suchfunktionen besser gefunden werden.

3. Hör auf, eine neue Folge nur einmal zu bewerben

Neue Folge veröffentlicht. Instagram-Story gepostet. Haken dran.

Genau hier verschenken viele Podcaster Reichweite. Eine gute Podcastfolge liefert dir wesentlich mehr Content. Greife einzelne Aussagen, Probleme oder Learnings heraus und vermarkte sie über mehrere Wochen hinweg. Nicht immer mit „Neue Podcastfolge online!“, sondern mit dem konkreten Inhalt als Einstieg.

4. Nutze deine bestehenden Folgen erneut

Du brauchst nicht jede Woche ausschließlich neue Inhalte. Schau regelmäßig in dein Archiv. Welche älteren Folgen beantworten Fragen, die deine Zielgruppe heute noch beschäftigen?

Hole diese Folgen zurück. Verlinke sie in neuen Folgen, teile sie erneut auf Social Media oder integriere sie in passende Blogartikel. Dein Podcastarchiv ist eine Content-Bibliothek. Nutze sie auch so.

5. Mach deinen Podcast außerhalb der Podcast-App sichtbar

Deine zukünftigen Hörer befinden sich nicht ausschließlich auf Spotify oder Apple Podcasts. Sie sind auf Instagram, LinkedIn, Google, in deinem Newsletter oder auf deiner Website.

Deshalb sollte dein Podcast an mehreren Kontaktpunkten sichtbar sein. Genau dadurch entstehen neue Einstiege in deine Inhalte.

6. Setze auf Kooperationen

Podcast-Gäste, Gastauftritte in anderen Podcasts und gemeinsame Aktionen können dir Zugang zu neuen, aber thematisch passenden Zielgruppen verschaffen. Und genau das ist wertvoller als beliebige Reichweite.

Reichweite ist Mittel zum Zweck

Natürlich darf dein Podcast wachsen. Aber dein Ziel sollte nicht lauten: „Hauptsache mehr.“ Sondern: „Mehr von den Richtigen.“

Denn 500 relevante Hörer können für dein Business wertvoller sein als 5.000 Menschen, die dein Angebot niemals benötigen werden.

Möchtest du nicht nur mehr, sondern die richtigen Hörer erreichen?

Dann beginnt der nächste Schritt bei deinen Inhalten. In meinem 0€-Guide findest du 5 Podcast-Typen, die dir Kunden bringen können.

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